How to Improve Voids in SMT Mounting Modules

Wie man Hohlräume in SMT-Montagemodulen verbessert

Wie man Hohlräume in SMT-Montagemodulen verbessert
 

I. Ursachenanalyse von Hohlräumen

 

Hohlräume sind im Wesentlichen Gase, die während des Lötvorgangs in geschmolzenem Lot eingeschlossen sind und vor der Erstarrung nicht entweichen. Die Gase stammen hauptsächlich von:

 

Flüchtige Stoffe in Lötpaste: Lötzinn und Aktivator-Zersetzungsprodukte im Flussmittel.

 

PCB-/Bauteilpads: Gase, die beim Erhitzen aus Oberflächenbehandlungsschichten (wie OSP, elektrolose Goldbeschichtung) oder Feuchtigkeit in den Mikroporen der Pads freigesetzt werden.

 

Lötzinn selbst: Gase, die sich beim Schmelzen auflösen.

 

Bei "Modul"-Geräten (wie BGA, QFN) erschweren ihre strukturellen Eigenschaften (große Fläche, mehrere Pins, zentrale Wärmeableitungspads) das Gasentlüften, wodurch Hohlenprobleme besonders auffällig sind.

 

II. Systematische Verbesserungslösungen: Vollständige Prozesskontrolle von der "Quelle" bis zum "Ausgang"

 

Die Verbesserung von Hohlräumen erfordert die Befolgung der "4M1E"-Analysemethode (Mensch, Maschine, Material, Methode, Umgebung).

 

1. Materialkontrolle

 

**Wähle Low-Void Lötpaste aus:** Geben Sie dem Lieferanten klar die Anforderungen an niedrige Voidity fest. Diese Art von Lötpaste hat ein optimiertes Flussmittelsystem, eine allmähliche Entlüftungsrate und erzeugt eine Oberflächenspannung, die das Ausweichen von Gas fördert.

 

**Strenge Kontrolle der Lagerung und Nutzung der Lötpaste:** Kühlung und Erwärmung: Der Prozess der "Kühlung – > vollständiges Erwärmen (4–8 Stunden) – > Rühren" muss befolgt werden. Unzureichend erhitzte Lötpaste absorbiert Kondensat, was zu starker Verdampfung führt und zahlreiche Hohlräume beim Nachfließen verursacht.

 

**Umweltkontrolle:** Die Werkstatttemperatur und Luftfeuchtigkeit sollten im angegebenen Bereich (z. B. 22–28°C, 40–60 % RH) kontrolliert werden, um zu verhindern, dass die Lötpaste Feuchtigkeit aufnimmt.

 

2. Optimierung des Schablonendesigns (eine der wichtigsten Maßnahmen)

 

Für Module mit zentralen Wärmeableitungspads ist das Schablonendesign ein entscheidender Faktor.

 

**Lötpaste erhöhen:** Erhöhen Sie die Öffnung der Schablone entsprechend, um das Druckvolumen der Lötpaste zu erhöhen und so mehr Platz für Gasentweichungen zu schaffen. Allerdings muss ein Gleichgewicht gefunden werden, um Brückenbildung zu verhindern.

 

Mesh/Segmentierte Öffnungen: Für die großen zentralen Pads von QFN/LGA-Boards sollten Sie eine einzelne, durchgehende Öffnung vermeiden. Stattdessen verwenden Sie ein "Mesh-Array"- oder "Cross-Segmentation"-Design, um das große Pad in mehrere kleinere Bereiche zu unterteilen. Dies unterbricht den "Dichtungseffekt" der Lötpaste und schafft Entweichungskanäle für Gase.

 

Gestufte Schablonen: Für gemischte Montageplatinen (mit großen Modulen und kleinen Bauteilen) verwenden Sie lokal verdickte gestufte Schablonen in den entsprechenden Modulbereichen, um die Menge an Lötpaste in diesen Bereichen zu erhöhen.

 

Halten Sie die Schablone sauber: Reinigen Sie regelmäßig und gründlich den Boden der Schablone und die Öffnungen, um zu verhindern, dass Lötpaste die Entlüftungskanäle verstopft.

 

3. Druck- und Montageprozess

 

Sicherstellen Sie Druckqualität: Sorgen Sie für eine gleichmäßige Druckdicke, klare Umrisse und kein unzureichendes Lot oder Spitzen. Eine schlechte Druckform beeinflusst den Fluss von geschmolzenem Lötzinn und Gasentlüftung.

 

Optimieren Sie den Montagedruck und die Genauigkeit: Übermäßiger Montagedruck belastet die Lötpaste zu stark und verstopft möglicherweise vorgefertigte Entlüftungskanäle (wie Lücken in den Gitteröffnungen).

 

4. Reflow-Profil-Optimierung (Die Kernprozesssteuerung)

 

Das Reflow-Profil ist das "Hauptventil" zur Steuerung von Hohlräumen. Sein Kernprinzip ist es, flüchtige Stoffe so sanft wie möglich freizugeben, bevor das Lötzinn schmilzt.

 

Vorheizzeit verlängern: Bereitstellen Sie eine sanfte Temperatursteigerung oder -plateau (z. B. 60–120 Sekunden von 150°C bis 183°C), damit das Lösungsmittel und die Bestandteile mit niedrigem Siedepunkt im Flussmittel vollständig und langsam verdampfen können. Dies ist eine der effektivsten Methoden, um Hohlräume zu reduzieren.

 

Vermeiden Sie schnelle Erhitzung: Übermäßig schnelle Erhitzungen (>3°C/s) führen dazu, dass das Lösungsmittel heftig kocht, wodurch zahlreiche Blasen entstehen und eingeschlossen werden.

 

Angemessene Spitzentemperatur und Reflow-Zeit: Stellen Sie sicher, dass die Spitzentemperatur ausreichend ist (typischerweise 20–40 °C über dem Schmelzpunkt der Legierung) und dass genügend Zeit oberhalb der Flüssigkeitsleitung vorhanden ist, damit das geschmolzene Lot genügend Zeit zum Fließen und Schmelzen gibt, sodass die Blasen aufsteigen und platzen können.

 

Stickstoffschutz: Befüllung des Reflow-Ofens mit Stickstoff (Sauerstoffgehalt) <1000ppm) reduces the surface tension of the molten solder, improving its fluidity and making it easier to expel air bubbles.

 

5. PCB- und Bauteildesign

 

PCB-Pad-Design: Vermeiden Sie es, übermäßig große Vias oder blinde Löcher direkt unter den Pads zu platzieren, da diese Löcher zu "Gasreservoirs" werden.

 

Modul-Lötfähigkeit: Stellen Sie sicher, dass die Lötkugeln oder -pads des Moduls gut vernetzt sind und frei von Oxidation und Verunreinigung sind.

 

6. Ultimative Lösung: Vakuum-Reflow-Löten

 

Für Anwendungen mit extrem niedrigen Hohlraumverhältnissen (z. B. <1%), such as automotive electronics and aerospace, vacuum reflow soldering is currently the most effective technology.

 

Prinzip: Während das Lötzinn geschmolzen ist, wird die Ofenhöhle in ein hohes Vakuum (z. B. unter 10⁻² mbar) evakuiert, wobei der Druckunterschied genutzt wird, um Luftblasen zwangsweise aus dem Lötzinn zu ziehen.

 

Effekt: Verringert oder eliminiert Hohlräume erheblich, besonders effektiv bei Modulen mit hoher Wärmekapazität.

 

III. Flussdiagramm für Verbesserungsmaßnahmen

 

 

 

 

 

 

 

 

Prioritätsempfehlungen

 

 

Sofortige Maßnahmen: Überprüfen Sie Lötpaste für das Erwärmen und Rühren sowie die Kurven der Vorheizzonen. Das ist das häufigste und am einfachsten zu behebende Problem. Mittelfristige Verbesserungspunkte: Konzentrieren Sie sich auf die Überprüfung und Optimierung des Schablonendesigns, insbesondere das Öffnungsschema für große Pad-Flächen. Langfristige Investitionspunkte: Wenn die Anforderungen an Produktzuverlässigkeit extrem hoch sind, sollten Sie die Rendite für die Einführung von Stickstoffschutz- oder Vakuum-Reflow-Lötanlagen bewerten.

 

 

Denken Sie daran: Void-Verbesserung ist ein systematisches Projekt, das eine schrittweise Untersuchung und Patientenüberprüfung erfordert. Die Analyse des Verteilungsmusters von Hohlräumen durch Röntgenquerschnitte ist der direkteste Weg, um die Ursache zu lokalisieren.